Deutschland macht regional – Anhaltende regionale Projekte

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Regionen gibt es viele und noch größer als die Zahl dieser, ist die Zahl der unterschiedlichsten Projekte die sie auf die Beine stellen. Der Regio-Boom ist überall zu spüren und so wundert es nicht, dass insbesondere ländliche Gebiete die Initiative ergreifen.

Doch was genau sind regionale Projekte und welche gibt es schon seit Jahren?

Zu regionalen Projekte zählt im Grunde alles, was eine Region selbst auf die Beine stellt oder aber Projekte, die ganz speziell für eine Region gedacht sind. Von diesen Projekten gibt es, wie schon gesagt, so einige und viele davon spielen in den selben Felder.

Mobilität

Das Problem regionaler Gebiete ist oftmals gleich. Die Wege bis in die nächste Stadt sind einfach zu lang, mit öffentlichen Verkehrsmitteln müssen immer wieder Umwege gefahren um auch ja jedes Dorf mitzunehmen und überhaupt fahren Busse fast nie.

Dieses Problem wird gerne von Ländern und Kommunen angegangen, um allen dort lebenden Menschen die Chance zu ermöglichen, ein mobiles Leben zu führen. Erreicht wird das oft mit Teststrecken bei denen die Auslastung unter die Lupe genommen wird und auf diesen Ergebnissen wird dann entschieden, ob es eine feste Linie gibt.

Zu diesen Maßnahmen gehört auch der Bau neuer Straßen oder aber die Instandsetzung der vorhandenen.

Umwelt

Deutschland ist nach wie vor ein Land, in dem es zahlreiche, wunderschöne Regionen gibt. Darunter gehören auch Städtchen oder aber Naturschutzgebiete. Um den Erhalt derer zu gewährleisten, werden regionale Projekte ins Leben gerufen, die sich dem Schutz dieser Gebiete annehmen. Nicht zuletzt werden so auch lokale Anbieter und Firmen mit ins Boot geholt, um ihnen einen neuen Auftrag zu verschaffen.

Oftmals sind Projekte dieser Art langwierig, da es sich beispielsweise um sehr große Gebiete handelt oder aber knifflige Ideen umgesetzt werden.

Kultur

Nicht gerade wenig ist auch die Zahl der Orte und Städte, die von besonders kulturellem Wert sind.  Um diese Charme auch für die nächste Generation zu erhalten, gibt es zahlreiche Projekte, die sich der Restauration und Instandhaltung verschrieben haben. Dabei kann es auch vorkommen, dass Gebäude einen moderneren Anbau bekommen und beispielsweise als Kulturzentrum genutzt werden.

Technik

Was auf Bundesebene oftmals schwer fällt, beginnt im regionalen ganz einfach. Eine Idee wird geboren, ein paar Freunde setzen sich zusammen und siehe da, die Technikwelt ist um eine Innovation reicher. Ganz so einfach geht es dann meist doch nicht. Aber ein Blick auf die erfolgreichen Startups verrät recht schnell, dass es einige genau so geschafft haben. Immer dabei waren Förderprogramme aus regionalen Kreisen, die schon über viele Jahre hinweg immer wieder unterstützend zur Seite standen.

Interessanter Weise kann man diese Liste noch beliebig lang erweitern, da fast alle regionale Projekte eins gemeinsam haben, sie brauchen Zeit. Es müssen oft Hürden gemeistert, Gelder bewilligt und Menschen gefunden werden, die tatkräftig an einem Projekt mitarbeiten.

All das ist nicht an eben mal einem Tag gemacht, doch zeigen diese Projekte auch, dass im Kleinen oftmals mehr erreicht werden kann als im Großen. Es müssen schließlich nicht immer gleich alle Eventualitäten abgewogen werden, sondern man kann erst einmal machen, testen und unter Umständen justieren. Zu Gute kommt das insbesondere den Menschen in der Region selbst.

Regionale Entwicklungen und warum wir diesen mehr Beachtung entgegen bringen sollten

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Alles muss international sein und am besten auch noch aus den Staaten kommen. Die Globalisierung macht immer alles verfügbar und Engpässe gibt es so gut wie nie. Warum sollte man daher den Blick auf die Region werfen? Wo eben diese doch meistens so gar nicht hip ist und wahrscheinlich noch nicht einmal eine Facebook Seite hat.

Und doch schaffen es regionale Projekte seit Jahren, immer weiter an Bedeutung zu gewinnen. Oftmals mit Hilfe cleveren Marketings oder einem coolen Produkt, welches insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit auftrumpft. Der Boom ist da, doch ganz so leicht ist die Etablierung eines regionalen Betriebs dann doch nicht. Besonders dann, wenn große Unternehmen auf die regionale Schiene mit aufspringen.

Deutschland macht da keine Ausnahme und selbst viele größere Wirtschaftsbetriebe, wollen immer mehr als regionaler Lieferant gesehen werden. So hat EDEKA beispielsweise eine Werbekampagne ins Leben gerufen, die einzig allein darauf ausgerichtet war zu offenbaren, wie viel EDEKA doch aus der Region bezieht. Aber wieso ist eben so ein Trend gut? Und warum sollte er nicht versiegen?

Regionale Projekte, Produkte und Unternehmen haben alle samt eins gemeinsam – Das erwirtschaftete Geld bleibt in der Region und in Deutschland selbst. Nicht zuletzt ist das gut für die Wirtschaft, und auch für die Menschen. Mit wachsenden Umsatzzahlen kommt auch der steigende Bedarf an Arbeitskräften. Diese werden direkt aus den umliegenden Gemeinden rekrutiert und somit steigt das gesamte Einkommen dieser an.

Doch machen regionale Anbieter meistens auch darüber hinaus mehr für die Region, als die Supermächte in der Unternehmenswelt.

Sie fördern Sportvereine, gründen Organisationen und klären die Menschen über ihr Handeln auf. Einfach gesagt schaffen sie es, Vertrauen aufzubauen und so Kunden zu gewinnen. So manches, regional gestartetes Unternehmen hat es nach einiger Zeit geschafft, national an Bekanntheit zu gewinnen.

Doch dreht sich alles nur ums Geld? Nein. Viele der kleinen Unternehmen müssen, gezwungener Maßen sehr transparent agieren. Zu schnell tritt Fehlverhalten nach außen und würde zu einem sofortigen Aus führen. Aus dieser Kurve heraus fällt die spätere, nachhaltige Expansion direkt leichter. Dank einem solchen Denken haben es Unternehmen schon geschafft, in Verruf geratene Branchen zu korrigieren und ein neues Bewusstsein zu schaffen.

Ein solches Bewusstsein zu schaffen ist nicht leicht. Zu oft haben wir den Fokus schon auf ein Produkt oder ein Unternehmen gelegt, dem wir vertrauen oder welches wir mögen. Oftmals stellt man sich quer wenn man dann erfährt, dass eben jenes Produkt oder Unternehmen weit davon entfernt ist ökologisch oder regional zu agieren. Umdenken ist dann die Devise und das klappt vor allem in Städten.

Besonders spannend sind die Entwicklungen in meinungsbildenden Städten wie Berlin oder Hamburg. Schaffen es Unternehmen dort geschlossen, regional aufzutreten, wird der Trend schnell kopiert und verbreitet. Dank wachsendem Bewusstsein haben es dort insbesondere Lebensmittelketten geschafft, den Sprung weg von Massenware und hin zu regionalen Erzeugnissen zu schaffen. Nun warten wir gespannt auf weitere Innovationen und dabei ist jeder von uns gefragt. Denn nur wenn die Nachfrage kontinuierlich steigt bleibt es für Unternehmen spannend, sich auf regionaler Ebene zu vermarkten.v

Die fortschreitende Urbanisierung und die Umwelt

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Alle wollen in die Stadt, niemand mehr aufs Land. Fährt man über die Landstraßen kann man es in fast allen kleinen Orten beobachten – zu vermieten, zu verkaufen, Arbeitnehmer gesucht…

Natürlich ist schon lange bekannt, dass es, insbesondere junge Menschen in die Städte zieht. Zu wenig gibt es auf dem Land und schier unendliche Möglichkeiten verspricht die Stadt. Doch wo kommt der ganze Wohnraum her für so viele Menschen und welche Probleme können hinsichtlich der Umwelt auf uns zukommen?

Wo viele Menschen sind muss viel Energie erzeugt werden. Die Verteilung in Ballungsgebieten erweist sich oftmals als schwierig – Neue Spannungswerke müssen gebaut und Energie über immer weitere Strecken in die Stadt geleitet werden. Kaum eine Stadt hat es bis jetzt geschafft, ihren Stromverbrauch aus dem näheren Umfeld zu beziehen oder sich gar autark zu versorgen. Schnell muss es gehen und am besten noch billig sein. Dieses Streben verleiht dem Umfeld einer größeren Stadt oftmals das selbe Antlitz. Windkrafträder, Spannungswerke oder aber gleich ein Kraftwerk.

Der Bedarf an Energie ist allerdings nicht die einzige Sorge einer Stadt. Viele Menschen bedeuten im selben Zusammenhang viel Abwasser und diese wollen gereinigt werden. Um dies zu ermöglichen müssen im direkten Einzugsgebiet der Stadt Wasserwerke und Kläranlagen errichtet werden. Dies hat zur Folge, dass große Gebiete Natur unter die Räder der Bulldozer geraten. Gleiches gilt für Shoppingzentren oder Vergnügungsanlagen.

Mit wachsenden Ausmaßen der Wohnfläche, werden zusätzlich wild lebende Tiere zurück gedrängt. Dazu gehören nicht nur Fuchs und Igel sondern insbesondere Vertreter kleinerer Arten wie beispielsweise Bienen. Diese sind besonders wichtig für das Ökosystem doch seit Jahren auf dem Rückzug. Vieler Orts gänzlich verschwunden bleibt die Bestäubung der Blüten aus und wird bereits einiger Ort von Menschen  erledigt – beispielsweise in Japan.

Müllberge liegen an jeden Stadtgrenzen sichtbar aufgetürmt und man fragt sich, warum es noch immer so viele Städte ohne richtige Mülltrennung gibt. Eine saubere Trennung von Ressourcen hat zur Folge, dass diese wiederverwendet werden können, eine schlechte oder gar keine zur Folge, das die unkontrollierte Verschmutzung andauert.

Dennoch ist an einen Rückgang der Urbanisierung nicht zu denken und so gibt es immer mehr Menschen die versuchen, eine gleichbleibende Verteilung zwischen Mensch und Natur zu schaffen. So planen Städteplaner immer mehr Grünflächen ein und bestimmte Bereiche werden bewusst mit bestimmten Pflanzen besiedelt. Nicht zuletzt werden Flachdächer ausgenutzt, um darauf ebenso Grünflächen unterzubringen. Ein Paradebeispiel ist dabei Seoul in Südkorea. Hier wurde es geschafft, eine grüne Landschaft über dem Erdboden zu schaffen. Bienen können gefahrlos von einer Blüte zur nächsten fliegen und selbst die Bienenstöcke sind auf Dächern untergebracht.

Die Urbanisierung trägt also in gewisser Maße zu einer Zerstörung der Umwelt bei, doch gibt es weltweit gesehen auch immer mehr Ansätze die zeigen, wie es gehen kann. Insbesondere große Themenbereiche wie “Müllentsorgung” müssen wohl geplant werden und liegen nicht zuletzt in der Hand von allen. Eine Stadt selbst kann sich nicht umweltgerecht verhalten, es sind die Menschen die in ihr Leben, die in die Verantwortung gezogen werden müssen.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich Städte verändern wenn immer mehr Menschen in ihnen leben wollen.